Isarfloss Isarfloss
Anmeldungsdatum: 06.08.2009 Beiträge: 316
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Verfasst am: 20.11.2009, 00:38 Titel: Fünf Loopings für eine halbe Ewigkeit |
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| AssociatedPress hat geschrieben: |
]Fünf Loopings für eine halbe Ewigkeit
Hamburg (AP) Der Zug hält, und einige Gesichter haben die Farben der fünf Loopingringe angenommen: kräftiges Rot, leichtes Gelb, Grün und bläuliche Töne. Nach zweieinhalb Minuten auf der ältesten und größten Kirmes-Achterbahn Deutschlands wirken die Fahrgäste leicht derangiert. Für den Erfinder und Betreiber Rudolf Barth ist das seit 20 Jahren ein Erfolgskonzept. Seine fünf großen Ringe in den Farben des Olympia-Logos haben sich zum Markenzeichen entwickelt.
In diesem Jahr kann die Schaustellerfamilie Barth ein Jubiläum feiern. «Wir hatten 1989 Premiere auf dem Oktoberfest in München. Seitdem haben wir sicher mehrere Millionen Fahrgäste gehabt», sagt Rudolf Barth, der in diesen Tagen seinen langen Wohnwagen auf dem Hamburger Heiligengeistfeld abgestellt hat, gleich neben seinem Olympia-Looping. Es ist Winterdom, eine der drei großen Kirmesfeste auf diesem Platz im Jahr.
Schon von weitem sind die 40 Meter hohen Gerüste der Bahn in Hamburg zu sehen. Den meisten Menschen dürften die fünf Loopingringe von Postkarten und Bildern vom Oktoberfest bekannt sein. Vor einigen Wochen, nach dem Abbau in München, wurde die etwa 1.000 Tonnen schwere Bahn wieder einmal verladen - auf 50 Lastwagen. Etwa eine Woche lang haben nun neun Arbeiter in Hamburg das Ungetüm aus Stahl und den mehr als einem Kilometer langen Schienen aufgebaut.
Schausteller seit vier Generationen
Schausteller Barth, 70 Jahre alt, lehnt zufrieden in der rustikalen Speisezimmergarnitur seines Wohnwagens. Er streut eine Prise Schnupftabak auf die linke Hand, an der von allen Fingern nur drei Stummel geblieben sind. «Unfall mit einer Kreissäge», erklärt er. Mit seinem Vater habe er als Jugendlicher schon an den Fahrgeschäften der Familie gebaut, an Autoscootern und Achterbahnen. «Ich bin Schausteller in der vierten Generation. Meine Vorfahren haben um 1880 mit Schiffsschaukeln und Karussells angefangen», sagt Barth. Heute betreibt er das Geschäft zusammen mit seinem Sohn Otto, der den Betrieb später alleine führen soll.
Bisher nur Verschleißteile ausgewechselt
Für den Olympia-Looping heißt dies vor allem Wartung und Kontrolle. Nach jeder der jährlich sieben bis acht Aufbauaktionen in einer neuen Stadt müssten Mitarbeiter des örtlichen TÜVs die Anlage überprüfen, erklärt Barth. Einmal jährlich gebe es zudem eine Hauptuntersuchung: «Aber außer Bolzen, Reifen und einigen Verschleißteilen habe wir noch nicht viel austauschen müssen.» Die komplette Gleisanlage sei dieselbe wie vor 20 Jahren.
Wie entwirft man aber dieses Gewirr aus Kurven und Schleifen? «Erst hatten wir den Doppel-, dann kam die Idee zu einem Dreierlooping, und schließlich haben wir gesagt, wir machen das jetzt mit fünf Ringen», erzählt Barth. Ein Statiker aus München, der sich auf Entwürfe von Achterbahnen spezialisiert hat, setzte die Pläne von der Olympiabahn schließlich um.
Viel verändert habe sich trotz der immergleichen Abfolge von Auf- und Abfahrten seiner Bahn in all den Jahren im Schaustellergeschäft schon, sagt Barth. «Vor allem die Krise in den letzten Monaten haben wir gespürt. Wir sind zum reinen Vergnügen der Menschen da. Da sparen die Leute als erstes.» |
Quelle
Das mag durchaus sein, aber laut DSB haben die Leute heuer ihr Geld lieber für das Freizeitvergnügen - anstatt für ihren Urlaub - ausgegeben.
Auch Otto Barth lobte auf der diesjährigen Cranger Kirmes das Komsumverhalten.
Stichwort Otto Barth: Hier zwei Links mit zwei Bildern von der Pressekonferenz 2009 vom Winter Dom in HH, dort der Olympia Looping ebenfalls für seine 20 Jahre geehrt wurde: Klick mich
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