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Bends Marc Spies
Anmeldungsdatum: 04.12.2006 Beiträge: 467 Wohnort: Ruhrgebeat
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Verfasst am: 28.09.2009, 18:54 Titel: |
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Böser NaLogo, sehr böser NaLogo!  _________________ Insert Coins |
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Isarfloss Isarfloss
Anmeldungsdatum: 06.08.2009 Beiträge: 316
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Verfasst am: 16.10.2009, 17:27 Titel: |
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| Bund der Steuerzahler hat geschrieben: |
Nürburgring rast in die Pleite
Nürburg. Die Rennstrecke in der Eifel entwickelt sich zu einem Verbrennungsmotor für Steuergelder, aus dessen Auspuff nur noch heiße Luft kommt. Was ursprünglich als privates Investitionsobjekt mit höchstens 25 Prozent Landesanteil geplant war, las sich zu Baubeginn im letzten Jahr so: 135 Mio. Euro vom Land für eine Erlebniswelt und 80 Mio. Euro von einem privaten Investor namens Mediinvest für Hotel- und Gastronomiebereiche. Dem Investor, der nie eigenes Geld besaß, sondern nur Kredite sammelte, ging Ende 2008 bereits das Geld aus und das Land griff über landeseigene Banken der Mediinvest nach und nach mit über 85 Mio. Euro unter die Arme. Der privat entwickelte Bereich hatte sich auf 115 Mio. Euro verteuert, wobei die übrigen 30 Mio. Euro aus Bankkrediten stammten. Doch auch der Bereich, den das Land entwickelte, wurde teurer. Der Termindruck, unbedingt zum Formel-1-Rennen Anfang Juli 2009 fertig sein zu müssen, trieb die Kosten nach oben, in der Hektik entstandene Baumängel müssen nun beseitigt werden, provisorische Lösungen wieder demontiert werden. Auf etwa 185 Mio. Euro wird derzeit der direkte Landesanteil der Baukosten geschätzt. Insgesamt also 300 Mio. Euro, von denen 270 Mio. Euro aus Steuergeldern stammen. Der zwischenzeitliche Versuch des Finanzministers Ingolf Deubel, die Immobilien zu verkaufen und zurückzumieten, scheiterte. Über ein windiges Finanzkonstrukt sollten 50 Mio. Euro in den nächsten zehn Jahren für die Nürburgring GmbH erzielt werden. Doch der vermittelnde Schweizer Unternehmer Urs Barandun mit Sitz in Dubai erwies sich als Schwindler, das Geld kam nie in Deutschland an. Die Verantwortung für diese Panne übernahm der Finanzminister und trat zurück. Was bleibt, ist der Imageschaden des Nürburgrings sowie ein völlig überdimensionierter Freizeitpark. Es ist zu bezweifeln, dass die wenigen, oftmals nicht einmal neuen Attraktionen, ausreichend Besucher anlocken werden, um den wirtschaftlichen Erfolg der Erlebnisregion zu gewährleisten. Nachdem alle Privatinvestoren entweder abgelehnt haben oder sich als wenig finanzstark erwiesen, steht nun der Steuerzahler für die Verluste gerade. |
Quelle ist der Bund der Steuerzahler - Schwarzbuch. _________________ Denn es ist was los im Isarfloss |
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Bends Marc Spies
Anmeldungsdatum: 04.12.2006 Beiträge: 467 Wohnort: Ruhrgebeat
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Verfasst am: 19.10.2009, 22:49 Titel: |
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Überdimensioniert? Der Freizeitpark? Nicht wirklich! _________________ Insert Coins |
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