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3 Unfälle auf Sommerrodelbahnen / Alpine Coaster


 
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Vorgeschlagen von: Sebastian (02.04.2006, 11:51) - verifiziert: Sebastian (02.04.2006, 11:51)  Yannick
 



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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 169
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BeitragVerfasst am: 23.08.2006, 15:08    Titel: 3 Unfälle auf Sommerrodelbahnen / Alpine Coaster Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen!

Hier habe ich 3 Berichte zu Unfällen auf den Sommerodelbahnen Fiss und Imst.

Alpine Coaster Imst:

Zitat:

Bericht 1:

16.08.2006
Bei Unfall auf Achterbahn beinahe erstickt
Bei einem Unfall auf der Achterbahn "Alpine Coaster" in Imst ist eine Innsbruckerin am Dienstag beinahe erstickt. Die 24-Jährige war mit ihrem Schlitten gegen den ihres Mannes geprallt. Dabei verlegte ihre Zunge die Atemwege.


Mann musste abbremsen

Die Frau war laut Polizei gegen 18.15 Uhr alleine mit dem "Alpine Coaster" von der Untermarkter Alm talwärts in Richtung Hoch-Imst gefahren. Oberhalb des Zielhauses musste ihr 25 Jahre alter Mann wegen Staus bei der Einfahrt abbremsen.

Zunge verschluckt

Obwohl er ihr noch zurief, reagierte die Frau zu spät und fuhr auf den Schlitten auf. Durch den Anprall verschluckte sie offensichtlich ihre Zunge und wurde kurzzeitig bewusstlos. Nach Erstversorgung durch die Rettung Imst wurde die Innsbruckerin mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen.


Kurz davor ein anderer Unfall

Nur eine Viertelstunde zuvor waren zwei 16-Jährige aus Tarrenz, die gemeinsam auf einem Schlitten talwärts unterwegs waren, vor der Zielhauseinfahrt von einem unbekannten jungen Mann mit großer Wucht gerammt worden. Beide wurden leicht verletzt.


Bericht 2:

16.08.2006
Unfälle beim Alpine Coaster
In Imst haben sich am Feiertag-Abend gleich hintereinander zwei Unfälle beim Alpine Coaster ereignet. Drei Personen wurden dabei verletzt. Eine Innsbruckerin wäre dabei fast erstickt.

Schlittenstau im Zielhaus
Die Unfälle ereigneten sich am Dienstagabend bei der Alpen-Achterbahn "Alpine Coaster" in Imst. Beim Zielhaus gab es einen Stau von Schlitten. Ein Innsbrucker musste daher scharf abbremsen. Seine 24-jährige Frau im Schlitten dahinter prallte mit voller Wucht dagegen und verschluckte durch den Aufprall ihre eigene Zunge.

Die Innsbruckerin verlor für Minuten das Bewusstsein. Nach der Erstversorgung wird die Frau ins Krankenhaus Zams geflogen.

Nur 15 Minuten zuvor hatte es bereits einen anderen Auffahrunfall beim Zielhaus des Alpine Coasters gegeben. Ein Bursche war mit seinem Schlitten in das Gefährt von zwei Mädchen gekracht, die beiden wurden leicht verletzt

Immer wieder Auffahrunfälle
Trotz Sicherheitsvorkehrungen passieren auf Sommerrodelbahnen immer wieder Auffahrunfälle. Vor allem in der letzen Hälfte der Bahn rasen die Fahrer ungebremst auf den letzten Meter dahin und genießen die Geschwindigkeit, ein langsamer Fahrer ist dabei schnell übersehen, der Auffahrunfall vorprogrammiert.

Schuld der Fahrer
Oft werden die Schlitten auch auch mit Absicht gerammt, so Betriebsleiter Gerhard Neurauther. Für ihn ist nicht die Technik schuld, sondern allein die Unvernunft der Fahrgäste:

"Wir haben das sicherste Bahnsystem installiert. Wir als Betreiber weisen die Gäste darauf hin, dass sie den Abstand einhalten müssen. Gegen die Unvernunft ist aber kein Kraut gewachsen."

Verhindern könne man diese Unfälle auch auch in Zukunft nicht, meint Neurauther. Undisziplinierte Fahrer bekommen bei der Alpenachterbahn in Imst jedenfalls Hausverbot, vorausgesetzt man erwischt sie.


Quelle: http://tirol.orf.at


Sommerrodelbahn Fiss (?)

Zitat:
Erneut Unfall auf Sommerrodelbahn
Erneut ist es auf einer Sommerrodelbahn in Tirol zu einem Unfall gekommen. Nach zwei Zwischenfällen vor einer Woche auf dem Alpine Coaster in Imst verletzte sich nun eine 57-jährige Deutsche auf der Sommerrodelbahn Fisser Flitzer.

Als letzte Rodlerin gestartet
Die Frau startete noch als letzte Rodlerin, bevor die Bahn vor dem drohenden Regen gesperrt wurde. Gemeinsam mit ihrem Enkel, den sie am Schoß hatte, wollte sie ins Ziel, bevor der Regen einsetzt.

Deutsche rodelte extrem langsam
Üblicherweise dauert eine Rodelfahrt in Fiss fünf bis zehn Minuten. Die Deutsche hatte aber große Angst und benötigte rund 20 Minuten um bis kurz vor das Ziel zu kommen.

Panik wegen einsetzenden Regens
Als die Frau im untersten Streckenabschnitt ankam, setzte plötzlich starker Regen ein. Die Deutsche geriet daraufhin in Panik und konnte den Schlitten nicht mehr abbremsen. Sie prallte ungebremst im Ziel gegen abgestellte, leere Schlitten. Die Frau wurde verletzt und ins Krankenhaus nach Zams gebracht. Ihr achtjähriger Enkel blieb unverletzt.


Schuld soll bei Frau liegen
Bei Regen wird die Sommerrodelbahn in Fiss - laut Betreiber - generell eingestellt. Die Rodlerin sei einfach zu langsam unterwegs gewesen.



Quelle: http://tirol.orf.at/stories/131378/


Liebe Grüße,

Yannick
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Vorgeschlagen von: Sebastian (20.03.2005, 11:20) - verifiziert: Sebastian (20.03.2005, 11:20)  Sebi
 




Anmeldungsdatum: 20.03.2005
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 24.08.2006, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

20 Minuten für eine Fahrt?
Mein Gott...

Im Fort Fun steht extra dran: Dies ist eine Sportanlage.
Wenn ich nicht schnell fahren kann oder will, hab ich da nichts drauf zu suchen. Ganz einfach. Ich fahr ja auch kein Autorennen auf der Nordschleife, weil mir die Landschaft so gut gefällt.

Die Aussage "dies ist eine Sportanlage" sagt eigentlich alles: Wenn ich beim Handball ins Tor gehe und so lahmarschig bin, dass ich den Ball an den Kopf kriege, ist dann auch der Werfer Schuld?

Einzige Möglichkeit seitens des Betreibers wären noch extra Zeiten für Langsamrodler.
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Vorgeschlagen von: Sebastian (20.03.2005, 21:30) - verifiziert: Sebastian (20.03.2005, 21:30)  Christian
C. Brandl



Alter: 24
Anmeldungsdatum: 20.03.2005
Beiträge: 128
Wohnort: Gilching (bei München)

BeitragVerfasst am: 24.08.2006, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Sebi hat geschrieben:
20 Minuten für eine Fahrt?
Mein Gott...

Im Fort Fun steht extra dran: Dies ist eine Sportanlage.

Das steht auch am Söllereck und am Alpsee und trifft absolut zu. Am Alpsee beträgt die Fahrzeit bei Vollgas schon 7 Minuten - hinter uns waren einige Schnarcher, die angstvoll durch die Kurven geschlichen sind. Geschätzte 15 Minuten, nachdem wir unten waren, kamen sie an; für die ganze Strecke dürften sie weit über 20 Minuten gebraucht haben. Wir hatten Glück und konnten durchbrettern, lediglich eine fünfminütige Pause auf einer Brücke über einem Wildbach gönnten wir uns, da wir die Rodler vor uns eingeholt hatten und hinter uns weit und breit niemand zu sehen war - auch nach den fünf Minuten nicht ... Wenn ich mir vorstelle, 9,50€ zu bezahlen, um dann 3 Kilometer weit hinter Spaßbremsen herzudösen ... Gesonderte Rodelzeiten wären bei diesen zwar hohen, aber gerechtfertigten Preisen wirklich nicht schlecht.
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